Humanoider Roboter
Ein menschenähnlicher Roboter aus dem 3D-Drucker, dessen Arme und Kopf von kleinen Motoren bewegt werden.
- Fortgeschritten
- Dauer viele Druckstunden (mehrere Wochen)
- Kosten ~150 €
- Thema Robotik
- Thema 3D

Worum geht’s?
Ein menschenähnlicher Roboter, fast vollständig aus dem 3D-Drucker: Für Hand, Arm und Kopf braucht es sehr viel Druckzeit, dazu zahlreiche kräftige Servo-Motoren, einige Meter Angelsehne als „Sehnen“, Lötkolben und Lötzinn sowie Raspberry Pi und Arduino Mega als Steuerung.
Das selbst gesteckte Ziel: ein Roboter mit Kamera-Auge, der vor sich liegende Objekte erkennt und ihnen mit Kopfbewegungen folgt – links–rechts und oben–unten. Mithilfe der Software OpenCV zur Objekt- und Gesichtserkennung gelang genau das: Der Roboter erkennt und verfolgt sogar Gesichter und war bereits zweimal zu Gast auf der MakerFaire Berlin.
Benötigte Geräte & Teile
Werkstatt-Geräte: 3D-Drucker, Elektronik-Werkbank.
- vielegedruckte Bauteile (Hand, Arm, Kopf, Gelenke) aus Filament
- mehrereServomotoren zum Bewegen der Finger und Gelenke
- 1×Arduino als Steuerung
- —Schrauben, Nylonfäden (als „Sehnen“) und Kabel
- 1×kräftiges Netzteil für die Motoren
Schritt für Schritt
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1Hand & Arm drucken und bauen
Die vielen Einzelteile kommen aus dem 3D-Drucker – das kostet vor allem sehr viel Druckzeit. Hand und Arm werden zusammengesetzt: Angelsehne wirkt wie Sehnen, an denen kräftige Servo-Motoren ziehen und so die Finger und Gelenke bewegen.
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2Kopf mit Kamera & Steuerung
Der Kopf bekommt eine Kamera als „Auge“. Dahinter arbeiten Raspberry Pi und Arduino Mega mit Servo-Motoren; die Software OpenCV wertet das Kamerabild aus, damit der Roboter Objekte und Gesichter erkennen kann.
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3Zusammenbau & Objektverfolgung
Alle Baugruppen werden zu einem kompletten Oberkörper zusammengefügt. Am Ende verfolgt der Roboter erkannte Objekte und Gesichter mit Kopfbewegungen (links–rechts, oben–unten) – programmiert mit viel Geduld. Zweimal war er damit schon zu Gast auf der MakerFaire Berlin.
Ergebnis
Ein beweglicher, menschenähnlicher Roboter, der Gesten ausführt. Er eignet sich hervorragend, um Robotik anschaulich zu zeigen, und lässt sich über Jahre weiterentwickeln.
Selbst nachbauen?
Anspruchsvoll und zeitintensiv, aber gut planbar, weil man mit einer einzelnen Hand klein anfangen kann. Man braucht einen 3D-Drucker, mehrere Servomotoren und Geduld beim Zusammenbau.
Besonderer Dank
Aufbauend auf frei verfügbaren Open-Source-Bauplänen der Maker-Community.