StartMaker-Werkstatt

Unsere Werkstatt

Mögliche Ausstattung des Makerspaces

Mit der Frage nach einem geeigneten Raum für einen Makerspace stellt sich zugleich die Frage nach einer möglichen, sinnvollen und idealerweise kostengünstigen Ausstattung.

Ein Makerspace muss dabei nicht zwingend ein „Informatik-Raum“ sein: Er kann durchaus flexibel den verschiedenen Fachbereichen zugeordnet werden – das hängt ganz von den Ideen ab.

Entscheiden Sie für sich, was Sie pädagogisch-inhaltlich gemeinsam mit Ihrem Kollegium und der Schulleitung erreichen wollen – und was darauf aufbauend die richtige Ausstattung ist.

Als Inspiration zeigen wir Ihnen hier unsere fest verankerten Projekte einschließlich der dabei genutzten Geräte.

Ausstattung

Unsere Ausstattung – und was damit möglich ist

Kein bloßes Aufzählen: Zu jedem Gerät zeigen wir, wofür es gut ist und ein passendes Beispielprojekt.

3D-Drucker

Ein 3D-Drucker baut Gegenstände Schicht für Schicht aus geschmolzenem Kunststoff auf. Zuerst wird mit einer (kostenlosen) 3D-Software am Computer ein 3D-Modell erstellt (oder ein fertiges heruntergeladen); die Modelldatei liegt meist im Format .STL vor. Diese kommt anschließend in das spezielle Programm des Druckers – den sogenannten „Slicer“ –, das daraus eine druckbare Datei (.GCODE) erzeugt. Die .GCODE-Datei wird schließlich per USB-Stick oder über das Netzwerk an den Drucker geschickt und gedruckt.

Das kann man damit machen: Ersatzteile, Modelle, Roboter-Bauteile, Gehäuse für Elektronik, Figuren, Einkaufschips mit Initialen (für den Einkaufswagen), Schlüsselanhänger oder ganze Stadtmodelle.

Beispielprojekte: Berlin in 3D, Humanoider Roboter, 3D-Modellflughafen

Lasercutter

Es gibt unterschiedliche Lasercutter (im Wesentlichen CO₂-Laser und Diodenlaser). Mit seinem Laserstrahl kann er je nach Laserstärke unterschiedliche Materialien schneiden, gravieren oder Liniengravuren durchführen. Bearbeitet wird das Gravier-/Schneidmuster vorab in einem passenden Programm.

Das kann man damit machen: Bausätze, Schilder, Gehäuse, Zahnräder, Deko oder gravierte Geschenke (z. B. Lineale, Frühstücksbrettchen, Handy-Ständer, Spiegel-Rückseiten).

Beispielprojekt: 3D-Modellflughafen

Vinyl-/Folienplotter mit T-Shirt-Druck

Eine feine Klinge schneidet aus spezieller ein- oder mehrfarbiger Vinylfolie Muster und Schriften aus (Arbeitsbreite meist 30 oder 60 cm). So entsteht zum Beispiel ein „Wandtattoo“: Zuerst wird die Folie „entgittert“ – überflüssige Teile werden mit einer Nadel herausgelöst –, dann bringt man das Motiv mit einer speziellen Transferfolie an die Wand. Alternativ nutzt man T-Shirt-Folie, die mit einer Thermotransferpresse dauerhaft auf Shirts gepresst wird.

Das kann man damit machen: Aufkleber, Logos, beschriftete Schilder, T-Shirt-Motive zum Aufbügeln.

Beispielprojekt: Vinylcutter-Projekt

Gerät: Elektronik-Werkbank (Arduino & Lötstation)

Elektronik-Werkbank (Arduino & Lötstation)

Arbeitsplätze mit Steckbrettern, Lötstationen, Messgeräten und Arduino-Platinen zum Aufbau eigener Schaltungen.

Das kann man damit machen: Messgeräte wie die CO₂-Ampel, Sensoren, kleine Roboter, Solar-Steuerungen – alles, was mit Strom „schlau“ wird.

Beispielprojekt: CO₂-Ampel

Gerät: Konstruktions- & Kreativ-Software

Konstruktions- & Kreativ-Software

Computer mit Programmen zum 3D-Konstruieren, Animieren und Programmieren (z. B. Tinkercad, Blender, Arduino-Software).

Das kann man damit machen: 3D-Modelle entwerfen, Trickfilme animieren, Websites und Programme schreiben.

Beispielprojekt: 3D-Animationsfilm