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In Alltagssprache

Was ist ein Makerspace?

Ein Makerspace ist eine offene Werkstatt, in der man Dinge selbst herstellt – mit Werkzeugen, die es früher nur in Fabriken gab.

Statt etwas fertig zu kaufen, baut man es hier selbst: Man hat eine Idee, entwirft sie am Computer und lässt sie dann von Maschinen wie einem 3D-Drucker oder Lasercutter Wirklichkeit werden. Ein Makerspace an einer Schule bedeutet: Diese Werkzeuge stehen Schülerinnen und Schülern offen, um eigene Projekte umzusetzen und dabei ganz nebenbei Technik zu verstehen.

Das Schöne daran: Man muss kein Profi sein. Viele Dinge kann man an einem Nachmittag lernen – und aus einer einfachen Idee wird ein Gegenstand, den man in der Hand halten kann.

Vom Rohmaterial zum fertigen Produkt

So läuft „Selbermachen“ in vier Schritten ab:

Eine Rolle Kunststoff-Filament und Elektronik-Bauteile auf dem Werkstatttisch
1 – Rohmaterial: Kunststoff, Bauteile, Folie.
Ein 3D-Modell wird am Computerbildschirm konstruiert
2 – Entwurf: Am Computer entsteht die Vorlage.
Ein 3D-Drucker baut ein Objekt Schicht für Schicht auf
3 – Herstellen: Die Maschine fertigt das Teil.
Das fertige, selbst gebaute Produkt in der Hand
4 – Ergebnis: das fertige, selbst gemachte Produkt.

Kurz gesagt

Ein Makerspace ist eine Ideen-Werkstatt: Hier verwandelt man Gedanken mit digitalen Werkzeugen in echte Dinge.

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